Die führende Zertifizierung für DPOs und Datenschutz-Verantwortliche. Sie bauen ein PIMS (Privacy Information Management System) auf, das ISO 27701 erfüllt und gleichzeitig DSGVO und revDSG abdeckt — eine Dokumentation, zwei Compliance-Räume.
Die ISO 27701 Lead Implementer-Zertifizierung weist nach, dass Sie ein Privacy Information Management System (PIMS) in einer Organisation aufbauen und betreiben können. ISO/IEC 27701 ist die einzige international anerkannte Norm, die Informationssicherheit (ISO 27001) und Datenschutz (DSGVO, revDSG) in einem konsistenten Managementsystem integriert — das macht sie zur Top-Wahl für DPOs grosser Unternehmen.
Inhaltlich beherrschen Sie nach dem Programm die Privacy-Governance, die Unterscheidung Controller vs. Processor, die Annex-A-Controls für PII-Controller, die Annex-B-Controls für PII-Processors, Records of Processing nach DSGVO Art. 30 / revDSG Art. 12, Auftragsverarbeitungsverträge, internationale Datentransfers (SCC, TIA), Betroffenenrechte-Prozesse und Privacy-by-Design im SDLC. Lernaufwand: 50–70 Stunden Self-Study.
27701 Lead Implementer ist die Spitzen-Qualifikation für Datenschutz-Profis, die ein Managementsystem aufbauen oder einen DPO-Verantwortungsbereich strukturiert führen wollen.
Sie verantworten Datenschutz in einem Unternehmen — intern oder als externer DPO mit mehreren Mandaten. PIMS strukturiert Ihre Arbeit messbar.
Sie steuern Datenschutz auf Konzernebene und brauchen ein Framework, das DSGVO, revDSG, LGPD & Co. integriert.
Sie begleiten KMU bei der Datenschutz-Compliance und wollen ein systematisches, auditierbares Framework anbieten.
Sie haben bereits ein ISO-27001-ISMS und wollen es um PIMS erweitern — der Aufbau wird damit deutlich effizienter als jede separate Datenschutz-Lösung.
Sie wollen die juristische Sicht um die Managementsystem-Logik ergänzen.
Das Lead-Implementer-Programm ist als kompletter Lebenszyklus aufgebaut — von der Initial-Workshop-Runde bis zur Zertifizierungs-Empfehlung. Schwerpunkt liegt auf den Datenschutz-Spezifika gegenüber ISO 27001.
ISO 27701 als Erweiterung von ISO 27001, Mapping auf DSGVO und revDSG, Rollen (PII-Controller vs. PII-Processor), Privacy-Governance-Strukturen.
Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach DSGVO Art. 30 / revDSG Art. 12 ISO-konform aufbauen, Datenschutz-Risiken systematisch identifizieren.
Controller-spezifische Annex-A-Controls und Processor-spezifische Annex-B-Controls — wie sie zusammenwirken, wann beide gelten.
Prozesse für Auskunft, Löschung, Datenportabilität; DPIA / DSFA in den PIMS-Risikoprozess integrieren; internationale Datentransfers (SCC, TIA) belastbar dokumentieren.
AVV / ADV ISO-27701-konform gestalten, Stage-1-/Stage-2-Audit vorbereiten, PIMS im laufenden Betrieb halten.
Grundkenntnisse ISO 27001 sowie DSGVO/revDSG werden empfohlen. Idealerweise haben Sie vorher die ISO 27001 Foundation oder Lead Implementer absolviert — sonst wird der ISMS-Teil der 27701 aufwendiger zu erschliessen.
Sie buchen Termin und Uhrzeit direkt beim PECB-Exam-Portal. Die Prüfung wird durch einen Online-Proctor beaufsichtigt — Sie brauchen einen ruhigen Raum mit Webcam und stabiler Internetverbindung. Ergebnisse erhalten Sie innert 4–8 Wochen, das Zertifikat anschliessend als digitales Badge plus PDF.
27701 Lead Implementer ist die Top-Qualifikation für Senior-DPO-Rollen und Privacy-Berater in der Schweiz. Sie hebt Sie aus dem Pool reiner Datenschutz-Generalisten heraus und positioniert Sie als Brückenbauer zwischen Datenschutz und IT-Security.
Sie hilft enorm, ersetzt aber keine juristische DSGVO-Beratung. ISO 27701 strukturiert Ihre Datenschutz-Arbeit als Managementsystem — die juristische Beurteilung einzelner Vorgänge bleibt eine eigene Disziplin.
Nicht zwingend — ISO 27701 kann auch als Stand-Alone gebaut werden, dann müssen aber alle ISO-27001-Anforderungen mit erfüllt werden. Praktisch starten viele Unternehmen mit 27001 und ergänzen 27701 später. Wir empfehlen den Weg „ISMS zuerst, PIMS dann“.
Implementer baut das PIMS auf und betreibt es. Auditor prüft, ob es funktioniert. Senior-DPOs kombinieren oft beide Zertifikate, weil sie sich in der Praxis ergänzen.
Ja — sie ist die einzige ISO-Norm für Privacy-Managementsysteme und wird in DSGVO-Mapping-Studien sowohl der EU-Kommission als auch der EDSA als Brücken-Standard genannt. International setzt sie sich besonders bei Konzernen mit globaler Datenstreuung durch.